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Alfred Delp

(* 15. September 1907 in Mannheim, Deutschland; † 2. Februar 1945 in Berlin-Plötzensee, Deutschland) war ein deutscher Jesuit und Mitglied des Kreisauer Kreises im Widerstand gegen den Nationalsozialismus

Von 1907 bis 1914 wohnte Alfred Delp in Hüttenfeld, Mannheimer Straße 3 [1]. Die Jugend von Alfred Delp, der als Gymnasiast zur katholischen Kirche konvertierte, war vor allem durch die katholische Jugendbewegung "Bund Neudeutschland" geprägt. Unmittelbar nach seinem Abitur an der Goetheschule in Dieburg trat er 1926 in den Jesuitenorden ein. Als Erzieher und Lehrer wirkte Delp am Kolleg St. Blasien im Schwarzwald. 1937 wurde er zum Priester geweiht. Seit 1939 wirkte er als Seelsorger in der Pfarrei St. Georg im Münchner Stadtteil Bogenhausen.

Von 1942 an arbeitete Delp offiziell im Kreisauer Kreis um Helmuth James Graf von Moltke mit, um ein Modell für eine neue Gesellschaftsordnung nach dem Ende der Zeit des Nationalsozialismus zu entwickeln. Hier engagierte er sich insbesondere um die Positionen der katholischen Kirche für einen Neuaufbau Deutschlands im Hinblick auf die katholische Soziallehre.

Nach dem Scheitern des Umsturzversuches vom 20. Juli 1944 wurde Delp am 28. Juli 1944 in München verhaftet, obwohl er an den Vorbereitungen des Attentats nicht beteiligt war. In einem Prozess vor dem Volksgerichtshof unter Vorsitz von Roland Freisler wurde Alfred Delp wegen Hoch- und Landesverrats zum Tod durch den Strang verurteilt. Das Gericht hatte zwar den Vorwurf der Mitwisserschaft am Attentat fallen lassen, doch sein Engagement im Kreisauer Kreis, sein Wirken als jesuitischer Pater und seine christliche-soziale Weltanschauung genügten, um ihn zum Opfer der NS-Justiz zu machen. Während der Haftzeit machte ihm die Gestapo das Angebot der "Freilassung gegen Ordensaustritt", was aber von Delp ausgeschlagen wurde. Das Urteil wurde am 2. Februar 1945 vollstreckt. Ob der Pater über die Attentatspläne von Claus Schenk Graf von Stauffenberg informiert war, ist bis heute ungeklärt.

In Deutschland sind sehr viele Schulen nach Alfred Delp benannt, unter anderem in Bremerhaven. In Mannheim und Göttingen sind katholische Studentenwohnheime nach ihm benannt. Auch das Gästehaus auf dem Gelände des Canisius-Kollegs in Berlin trägt seinen Namen. In Dieburg wurde die Gymnasiale Oberstufe, die Alfred-Delp-Schule, das katholische Gemeindezentrum, das Pater-Delp-Haus und eine Straße nach ihm benannt. Die Bundeswehr benannte die Kaserne in Donauwörth in Alfred-Delp-Kaserne. In Neuss hat sich eine Ortsgruppe der Georgs Pfadfinder nach ihm benannt, der DPSG-Stamm Alfred Delp.